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Buddha-Saal
Der Buddha-Saal gehört unzweifelhaft zu den Höhepunkten des Museums. Er präsentiert ein Figurenensemble, wie es außerhalb Asiens nur selten zu sehen ist, mit buddhistischen Großplastiken aus dem Japan der späten Edo-Zeit (1603–1868).
Eine monumentale Buddha-Figur, die von zwei großen, bronzefarbenen Himmelskönigen flankiert wird, steht im Zentrum des Saales. Ihr gegenüber, am Eingang, wachen zwei Löwen – ganz im Sinne ostasiatischer Tempelarchitektur – und schützen vor dem Eindringen böser Mächte. Es folgen zwei grimmig dreinschauende, muskulöse Torwächter. Auch sie stehen in der buddhistischen Vorstellung für Schutz und die Abwehr des Bösen. Etwas kleiner, doch nicht weniger bedeutend, sind die vier Himmelskönige, die jeweils eine Himmelsrichtung beschützen. Unsere Figuren sind farbig gefasst und ihre Gürtel tragen das Wappen der Tokugawa-Familie mit drei Haselwurzblättern in einem Kreis.
Die Installation Rosary Bowl des birmanischen Künstlers und politischen Aktivisten Htein Lin (geb. 1966) verbindet als zeitgenössische Intervention den Buddha-Saal mit der angrenzenden Myanmar-Ausstellung.
Impressionen
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